10 GUTE GRÜNDE, IN PARIS / ROM ZU LEBEN

Ich sitze im Flugzeug, zurück aus Paris, und, wie immer, erlaube ich mir einen kurzen Blick durch das Fensterchen. Ich weiß nicht warum, aber wenn ich mich in 10.000 Meter Höhe, über dem weißen Wolkendach, befinde, denke ich immer klarer, ich habe eine andere Perspektive auf die Dinge als wenn ich auf meinen Beinen, auf der Erde stehe. Und ich werde nostalgisch. Dieses Mal fühle ich mich sogar noch nostalgischer als sonst. Ich weiß, dass ich dieses Mal für eine lange Weile nicht nach Paris zurückkehren werde, und es fühlt sich ein bisschen so an, wie jemanden am Flughafen zurückzulassen, der einem nahe steht, wie eine Verlobte, einen Verlobten, die oder den man am Flughafen loslassen muss. Man hat dieses komische Gefühl von Ungewissheit in der Brust wenn man nicht weiß, was alles passieren wird, und wann du Sie oder Ihn wiedersehen wirst.

Paris, die Stadt, welche ich für drei lange Jahre „mein Zuhause“ nannte, und in der ich viele Erinnerungen zurücklasse. Eigentlich bin ich vor drei Monaten schon zurück nach Rom gezogen, aber ich bin schon zweimal nach Paris zurückgekehrt (Jetzt und einmal im Januar). Aber dieses Mal fühle ich, dass etwas anders ist. Die letzten zwei Wochen waren fantastisch, ich habe alle meine Freunde wiedergesehen, in drei verschiedenen Wohnungen gewohnt, und jeden Moment dieses kurzen, aber intensiven Aufenthalts genossen. Und doch, in jedem einzelnen dieser wunderbaren Momente wusste ich, dass ich dieses Mal nicht bleiben werde, und dass ich Paris bald wieder verlassen muss. Als ich hier früher gewohnt habe, hatte ich dieses Gefühl nie, ich lebte einfach in Paris und basta. Aber dieses Mal wusste ich, dass ich ALLES vermissen werde, von den Kleinsten bis zu den Größten Dingen. Ich denke zurück an das erste Mal, als ich nach Paris gekommen bin, im Januar 2010. Es war so viel Schnee da, und ich erinnere mich vage daran, dass ich durch das Fenster des Zimmers meiner damaligen Freundin schaute, auf die Schneeflocken, die sanft auf die typischen Pariser Dächer fielen, in einer beinahe unwirklichen Stille. Ich erinnere mich an jene Spaziergänge entlang der Seine, die mit Touristen vollgepackten Boote unter den Brücken. Ich denke an den Louvre, und an all die wirren Unterhaltungen die ich mit meinen Freunden hatte, an den Skulpturen und Gemälden vorbeischlendernd. Ich denke an die Cafés, an die Strecke am Kanal St. Martin, auf der ich viele Kilometer gelaufen bin. An den unverwechselbaren Duft der Pariser Luft; den manchmal düsteren und doch faszinierenden Himmel über den Dächern; an die Metro und die improvisierenden Straßenmusikanten, die in den Ecken der Waggons zwischen den Haltestellen ihre Kunst darbieten; an die müden Gesichter morgens im Zug auf dem Weg zur Arbeit oder nachts auf dem Weg nach Hause, an die Betrunkenen, die mit ihren Freunden laut lachend einer langen Nacht entgegenfahren. Ich denke an die Straßen des Monmartre, an den Sacre Coeur, an die Maler, die den Passanten in den Gassen Portraits anbieten. Ich erinnere mich an so viele Dinge, alle in einem Schleier von Nostalgie, als wäre es das letzte Mal, dass ich in Paris war, als befände Paris sich auf der anderen Seite der Welt. Eigentlich ist Paris nur einen Zwei-Stunden-Flug von Rom entfernt, und ich werde eines Tages wieder dorthin zurückkehren – auch wenn ich dieses Jahr so viele Dinge zu tun hab und nicht weiß, wann dieser Tag sein wir.

Eine Stadt wird von ihren Menschen gemacht. Und viele Menschen, die jetzt in Paris sind, werden nicht mehr dort sein, wenn ich zurückkomme. Vielleicht ist es das, was mich am traurigsten macht. Aber im Leben müssen wir uns vorwärtsbewegen, und wenn irgendetwas gewiss ist, dann folgendes: alles ändert sich. Andere Abenteuer, andere Städte erwarten mich.

DIE SCHÖNSTE STADT DER WELT?

Vielleicht hast du dich mal gefragt: „Was ist die schönste Stadt der Welt?“ Das ist ein bisschen so, wie zu fragen, welche die schönste Sprache oder die schönste Frau der Welt ist. Die Schönheit einer Stadt ist, genau wie die einer Person, absolut subjektiv. Bei einer Stadt kommt es auf so viele Dinge an: deine Erfahrungen, die Freunde, die du gefunden hast, und die Personen, die Orte, die du besucht hast. Für mich hat Paris einen speziellen Stellenwert, denn Paris ist die Stadt, in der ich gelebt hab, deren „Luft“ ich am meisten geatmet hab (nach Rom). Einen Vergleich mit Rom aufzustellen ist schwierig, denn Rom ist die Stadt, in der ich geboren bin, aber lasst mich über diese beiden wunderbaren Städte in zehn einfachen Punkten reden.

1. Das Umfeld

Für mich ist der Kontakt mit Leuten einer der Hauptgründe, in einer großen Stadt zu leben, und die Chance, mit ihnen selber als Person zu wachsen. Ich stelle mir gerne vor, dass wir das Ergebnis aller unserer Erfahrungen zusammen sind, und dass andere Menschen ein wesentlicher Bestandteil dieser Erfahrungen sind. Paris spricht mich in dieser Hinsicht wesentlich mehr an als Rom. Das Umfeld ist elektrisch, vibrierend, und, vor allem, international. Man kann jeden Tag duzende Menschen verschiedenster Nationalitäten treffen, die zur französischen Hauptstadt gekommen sind, um hier zu wohnen, und nicht um nur eine Weile dort zu verbringen. In allen Ecken von Paris (praktisch jeden Tag) finden internationale Feste aller Art statt. Ich kann nicht sagen, wie viele Menschen verschiedenster Nationalitäten ich in Paris getroffen habe. Nun, auch Rom ist eine internationale Stadt, aber die Atmosphäre ist eher „provinzial“, und wenige Ausländer kommen nach Rom, um dort zu leben. Es gibt natürlich „internationale Abende“, aber, nochmal, die Atmosphäre ist anders, weniger… „stimulierend“, das ist zumindest mein Eindruck…

2. Das Nachtleben

Das Nachtleben in Paris ist sehr vielfältig, es gibt etwas für alle Geschmäcker. Es kommt wirklich darauf an, wie man seinen Abend verbringen will. Wenn man einen geselligen Abend mit Freunden verbringen möchte, kann man in eine Bar am Montmartre gehen, den Latino-Stadtteil, oder, wenn man etwas sparen muss, zum 18. Arrondissement. Die Atmosphäre variiert ein bisschen: Montmartre ist ein bisschen „schicker“, ein bisschen „parisischer“, während das 18. etwas „gängiger“ ist (aber trotzdem sehr vielfältig und sehenswert). Jeder Stadtteil, jedes Viertel, hat eine eigene Persönlichkeit, eigene Leute, und das spiegelt sich in dem wieder, was die Leute essen und trinken, wie sie sitzen, wie sie sprechen. Man kann generell sagen, dass Paris zweigeteilt ist: in die linke Seite und in die rechte Seite. Die Seine teilt Paris wortwörtlich in zwei Teile. Die linke Seite, südlich des Flusses, hat sich zu einer sehr wohlhabenden Stadt entwickelt. Das 16. und 17. Arrondissment sind bekannt dafür,

von sehr reichen Menschen bewohnt zu sein, und, als Reichenwohngegend, sind die Straßen hier nachts oft völlig leer. Der Norden der Stadt hingegen ist viel vibrierender, populärer, voller Lichter, Farben, Geräusche, allerlei verschiedene Leute, und die Bars sind überall immer voll. In Rom ist das Nachtleben so anders wie der Aufbau, das Layout der Stadt, die Mentalität der Menschen und die Art, die Nacht zu „leben“. Nun, ich bin hier geboren – ich habe nicht die gleiche Neugier, die Stadt zu entdecken, die ich in Paris habe, wenn ich das Haus verlasse. In Rom kommt es sehr darauf an, wo du wohnst: Ich wohne in Monteverde Vecchio, zwei Schritte von Trastevere, ein beliebtes , schönes Viertel, voller Leben, voller Touristen. Von dort aus kann ich leicht ins Stadtzentrum gelangen, über die Straßen und Gässchen, welche sich runter zum Fluss schlängeln. Was ich an Rom liebe – und was in Paris fast nicht existiert, außer im Sommer an gewissen Stellen – ist das Nachtleben in der Gegend um die Piazza. Besonders gefällt mir die Santa Maria in Trastevere. Man kann da mit seinen Freunden sitzen, ein Bierchen trinken und beobachten, wie sich die wenigen noch freien Lücken der piazza mit Ausländern und Italienern mit Gitarren füllen. Ich habe viele unvergessliche Nächte auf der piazza verbracht. Aber Rom ist nicht nur Trastevere, sondern auch eine Menge anderer Dinge: Nachts durch die Stadt streunen, zur Piazza Navona, oder durch die Via dei Coronari spazieren, um von einer der Brücken über den Tiber aus eventuell einen Blick auf den Vatikan zu erhaschen – Das sind einige meiner Lieblingsbeschäftigungen, die man nur in Rom erleben kann.

3. Die öffentlichen Verkehrsmittel

Einen riesigen Unterschied zwischen Rom und Paris besteht in den öffentlichen Verkehrsmitteln: ich sage gerne, dass man in Rom mehr oder weniger weiß, wann man losgeht, aber nicht, wann genau man ankommt. Viele Buslinien fahren nur einmal stündlich, und die Busse haben immer (oder fast immer) Verspätung, und die Kontrolleure sind oft unfreundlich und wenig professionell. Dasselbe gilt für die Metro. In Rom gibt es lediglich 2 Metrolinien, sodass Busse häufig die einzige Möglichkeit sind, sich in der Stadt zu bewegen oder auch nur das Stadtzentrum zu erreichen. Mit den Zügen ist es nicht anders. Ich glaube, dass Italien eines der wenigen Länder ist, in denen Verspätungen sozusagen „gesellschaftlich akzeptiert, vorprogrammiert“ sind, so gibt es zum Beispiel Schilder, welche angeben wie spät die Züge ankommen – also ohne überhaupt zu erwähnen, dass sie mit Verspätung kommen werden. Wenn ich aus Paris zurückkomme, bin ich ungeduldig und verärgert, wenn ich das krasse Missverhältnis zwischen Preis und Qualität der öffentlichen Verkehrsmittel in Rom betrachte. In Paris hingegen weiß man genau wann man losfährt und wann man ankommt, das Metrosystem erstreckt sich praktisch über die ganze Stadt. Ab und zu gibt es Störungen, aber angesichts der Anzahl von Menschen, die jeden Tag befördert werden, ist das verzeihbar. Was ich nicht mag ist, dass es in manchen Linien – besonders Linie 2 und 4 – häufig völlig überfüllt ist, besonders während der Hauptverkehrszeit. In den Waggons kann man kaum atmen, und wenn, etwa durch einen technischen Defekt, die Elektrizität ausfällt, ist das ein Erlebnis, die man getrost vergessen kann. Wie auch immer, sowas passiert zum Glück sehr selten. Auch die Busse funktionieren gut, und an jeder Haltestelle gibt es einen Fahrplan, sogar für die Nachtexpresse.

4. Die Geschäfte, Supermärkte, Restaurants

Ein Mythos, denn ich ausräumen muss, ist, dass die Menschen, die in den Bars, Geschäften und Supermärkten in Paris arbeiten, immer unfreundlich und unangenehm sind. In den drei Jahren, in denen ich in Paris gelebt habe, habe ich nur einen unfreundlichen Kellner getroffen – und der war Italiener. Der Grund? Es gibt viele Gründe, denke ich. Ich sage immer, es kommt darauf an, wie man die Dinge macht. Wenn ich in ein Geschäft, eine Apotheke reingehe, habe ich immer ein Lächeln auf den Lippen oder stelle eine neugierige, sympathische Frage. Das ist ein guter Start für eine angenehme, interessante Unterhaltung auch mit Leuten, die man kaum kennt, oder mit denen man nur aus „geschäftlichen“ Gründen spricht. Zu wissen, was man will, ist eine Sache – man muss allerdings auch wissen, wie man sein Anliegen „verpackt“, wie man mit den Leuten spricht. Für einen Franzosen ist es sehr unfreundlich, einen öffentlichen Ort, zum Beispiel ein Geschäft, zu betreten, ohne „bonjour“ zu sagen – und sie werden als Konsequenz unfreundlich reagieren. Das ist wahrscheinlich die Quelle vieler Missverständnisse zwischen Parisern und Touristen, ob diese nun Französisch können oder nicht. Ich höre häufig, dass Italiener warme, immer offene und fröhliche Menschen seien. Aber versuch mal, einen Busfahrer, welcher gerade an der Haltestelle angekommen ist, nach einer Information zu bitten, oder geh in ein Geschäft im Zentrum und versuch, einen Kaffee zu bestellen – Manchmal wirst du eine widerwillige, in den Bart genuschelte Antwort, oder sogar ein spöttisches Lächeln ernten. Dem was ich jetzt geschrieben habe zufolge könnte man meinen, Paris sei eine Stadt voller freundlicher, wohlerzogener Leute, während Rom die Stadt der Rüpel ist, aber das wäre offensichtlich eine große und gefährliche Verallgemeinerung. In Paris, genau wie in Rom, gibt es unfreundliche Leute, genauso wie es liebe und warme Personen gibt. Der Punkt ist, dass wir wirklich versuchen müssen, die Stereotypen in unseren Köpfen zu überwinden. Ein Parier ist nicht arrogant, nur weil er ein Pariser ist, und ein Römer ist nicht immer offen und zuvorkommend, nur weil er ein Römer ist. Nochmal, es kommt oft darauf an, wie wir anderen begegnen, ob wir ihre Sprache sprechen oder, auch wenn wir das nicht tun, wie wir ihre Signale und ihr Verhalten deuten.

5. Wohnen in Paris – Wohnungen, Restaurants, und Lebenserhaltungskosten im Allgemeinen

Der unschöne Teil Paris‘ ist zweifellos der Preis des Lebens dort: Transport, Wohnungen, Restaurants. Praktisch alles kostet unendlich viel. Der Umstand, dass extrem viele Menschen in Paris wohnen wollen, hat auf jeden Fall zu einem enormen Preisanstieg geführt, dessen Höhe ersichtlich wird, wenn man mal die Größe der Apartments mit deren Preisen vergleicht… Manchmal – und das gilt für beinahe alle ausländischen Studenten – handelt es sich bei der Bleibe um einen Ort mit 10, 15 oder 20 Quadratmetern, wenn man Glück hat… Der Platz ist immer sehr begrenzt, und der Durchschnittspreis ist ungefähr zweimal höher als in anderen europäischen Städten. Auch die Restaurants sind sehr teuer: eine Pizza in Paris kann gut und gerne 17 Euro kosten, in Rom bezahlt man für die gleiche Pizza 8 oder 9 Euro. Und das gilt auch für den Rest. Nur die Preise in den Supermärkten und für öffentlichen Transport sind mit Rom vergleichbar.

6. Die Arbeit

Für mich persönlich macht es keinen Unterschied, ob ich in Rom oder Paris arbeite, weil ich online arbeite. Aber meine Freunde, die in Paris arbeiten, erhalten einen mit römischen Verhältnissen verglichen undenkbar hohen Lohn, und das gilt für eine große Zahl von Jobs. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass die Suche nach einem beständigen Job in Rom sehr schwierig ist, und selbst wenn du einen findest, ist der Lohn angesichts der hohen Lebenserhaltungskosten vergleichsweise niedrig. Paris ist eher eine dynamische, internationale Stadt, sodass es einfacher ist, eine Arbeitsstelle zu finden, auch in Krisenzeiten – und die Finanzkrise hat auch die französische Hauptstadt nicht verschont.

7. Das Wetter

Ein anderer falscher Mythos ist es, dass das Wetter in Paris immer schlecht sei. Zugegeben, es ist oft düster, aber auf diese grauen Augenblicke folgt meistens ein klarer Himmel. Paris, von der Sonne beleuchtet, ist ein unglaubliches Wunderwerk. Und es ist nicht so kalt wie man denkt, auch nicht im Winter. Es kommt aufs Jahr an. Manchmal schneit es, manchmal nicht. Als ich beispielsweise im Januar nach Paris gegangen bin, war es nie kalt, die Sonne schien praktisch jeden Tag, mit einer Temperatur, die manchmal die 20 Grad Marke erreichte. Und das was keine Ausnahme im Laufe dieser drei Jahre. In Rom ist das Wetter fast immer sehr schön, und die absolut schönsten Monate sind April/Mai und September/Oktober. Die Luft Roms während des Frühlings fühlt sich an wie Samt – sie schmeichelt deiner Haut und begleitet dich wohltuend durch die Straßen, entlang der baumgesäumten Pfade der Parks wie Villa Pamphili und Villa Borghese. Der Winter ist fast immer mild, während der wunde Punkt der Sommer ist: Juli und August sind Monate, in denen es fast gefährlich für die Gesundheit ist, um 14 Uhr Nachmittags das Haus zu verlassen.

8. Die Stadt

Paris und Rom sind beide für sich zwei Städte von einer Schönheit, welche schwer zu beschreiben ist für diejenigen, die nie dort gewesen sind, und es ist schwierig, sie zu vergleichen. Es ist ein bisschen so, wie zwei Frauen oder zwei Männer von absolut unterschiedlicher ethnischer Abstammung zu vergleichen. Die Einzigartigkeit Roms liegt in der Geschichte, in den ungeordneten, serpentinenartigen Straßen, in den Plätzen, Statuen, Denkmälern, der tausendjährigen Geschichte. Und auch an der Bevölkerung. An den Greisen, die in der Straßenecke Karten spielen, den Personen, die Sonntags morgens die Brötchen auslegen, dem Eisverkäufer, mit dem du ins Gespräch kommst. Paris hingegen hat einen eher symmetrischen Charme, logistisch wertvoll aufgebaut im Stadtzentrum, und authentisch unordentlich konstruiert in einigen Vierteln wie dem Montmartre. Und auch die Menschen, die hier leben, sind alle eins mit ihrer Stadt und ihrer Atmosphäre: Vom Apfelstrudeln und dem Kaffee im Café über den Morgen in der Metro, den Barkeepern, den Stolzen, Eleganten, zu den Obdachlosen, die Musik für diejenigen machen, die über die Straße oder die Korridore der Metrostationen laufen – die Atmosphäre ist einzigartig. Es ist keine Übertreibung, zu sagen, dass es zwei der schönsten Städte der Welt sind, die ich je gesehen habe, und in denen zu wohnen ich das Privileg hatte.

9. Die Sicherheit

Paris ist eine sichere Stadt im Rahmen des „Peripherique“, was die vom Metronetz durchzogene Zone ist. Es gibt in der Nacht zu meidende Gegenden, wie Chatelet Les Halles, oder der Gare du Nord, oder der Gare de l’Est, oder auch Pigalle, aber eigentlich ist es rar, das etwas passiert, wenn man nicht gerade im drei Uhr Nachts durch die Stadt spaziert, ohne zu wissen, wo man ist – auch, weil eine der beeindruckendsten Dinge Paris‘ die enorme Anzahl von Menschen pro Quadratmeter ist. Es ist extrem selten, dass man eine Straße durchquert, ohne auf lebhafte Aktivität rundherum zu stoßen. In der Metro kann es passieren, dass man bestohlen wird, denn die Taschendiebe profitieren sehr von Ansammlungen von rund 100 Personen auf 10 Quadratmetern, aber wenn man aufmerksam ist, geschieht in der Regel nichts. Ich persönlich habe nie irgendein Problem gehabt, zu keiner Stunde des Tages oder der Nacht. Auch Rom ist eine recht sichere Stadt, aber es gibt jedoch natürlich, wie in allen großen Städten, in der Nacht zu meidende Zonen. Wenn man sich im Zentrum bewegt ist es allerdings sehr schwierig, in eine unangenehme Sache verwickelt zu werden.

10. der Charakter der Bevölkerung

Zuletzt möchte ich zusammenfassend noch einmal sagen, dass die Pariser NICHT die snobistischen Monster sind, als die sie von vielen Touristen (und auch von Franzosen aus anderen Regionen Frankreichs) häufig dargestellt werden. Sie sind ein Volk, stolz auf die eigene Stadt, welches in einer regsamen Metropole lebt, ruhelos und faszinierend, welche den Lebensstil eben jenen Volkes geprägt hat. Man trifft auf nette und mürrische Menschen, wie in jeder anderen Stadt der Welt. Mit einem echten Pariser oder einer Pariserin Bekanntschaft zu machen ist jedoch ausgesprochen schwierig: Wenn ich an diese 3 Jahre zurückdenke, habe ich nur mit sehr wenigen Parisern richtig Freundschaft geschlossen, und die überwiegende Mehrheit meiner Freunde sind Ausländer. Aber in Rom ist es genauso: Freundschaft mit einem Römer zu schließen, der bereits einen festen Freundeskreis und Lebensstil hat, ist auch sehr schwierig, wenn er nicht gerade viel gereist ist und einem internationalen Ambiente gegenüber offener ist. Die Römer können abweisend und störrisch, oberflächlich und ungeduldig sein, wenn du dich auf der Straße wegen gewisser Angelegenheiten an sie wendest, aber sie können auch wunderbar gastfreundlich, warmherzig und großzügig sein, sobald man ein stabiles, freundschaftliches und auf Vertrauen begründetes Verhältnis mit ihnen aufgebaut hat.

ZUSAMMENFASSUNG

Rom und Paris sind zwei Städte von einzigartiger und unvergleichbarer Schönheit. Wie wir uns in einer Stadt fühlen, hängt von so vielen Dingen ab, besonders von der Empathie, die wir den Leuten, die in dieser Stadt wohnen, entgegenbringen, und der Empathie, die wir für die Stadt selbst entwickeln, ihren Straßen, ihrer Luft, welche wir atmen. Wohnen in Paris hat mir so viele schöne

Erinnerungen geschenkt, Paris zu verlassen macht mich nostalgisch. Aber „leben“ bedeutet „reisen“, und ich bin mir sicher, dass die nächsten Schritte meines Lebens, und deine genauso, genauso aufregend sein werden, wie die, welche uns bis jetzt und hierhin geführt haben – - – Luca Lampariello, den 27 März 2014

 

Dez Motivos para Morar em Paris ou em Roma

Estou no avião voltando de Paris e, como de costume, dou uma rápida olhada pela janela. Não sei porquê, mas estar a 10,000 metros de altura acima das nuvens me faz pensar melhor, como se minha perspectiva sobre as coisas fossem realmente diferentes de quando meus pés estão no chão. E isso me faz nostálgico. Desta vez, entretanto, eu me sinto ainda mais nostálgico que o normal. Desta vez eu sei que não verei Paris por um tempo, e é como deixar alguém próximo a você, como um parceiro, no portão de embarque antes do voo. Há aquele estranho sentimento de incerteza no seu peito quando você não sabe o que irá acontecer ou quando você o/a verá de novo.

Paris: A cidade a qual eu chamei de casa por três longos anos e na qual eu deixo muitas memórias. Na verdade, eu voltei para Roma há apenas três meses, mas já voltei para Paris duas vezes (esta vez e uma outra em Janeiro). Mas desta vez eu sinto que é diferente. Essas duas semanas foram fantásticas, rever todos os meus amigos de novo, estar em três apartamentos diferentes aproveitando cada momento durante minha curta mas intensa estadia. E ainda, em cada um desses momentos, eu sabia que não estava para ficar dessa vez, e que eu estaria partindo logo. Quando eu vivia lá antes, eu nunca tive esse sentimento.  Eu considerei a vida em Paris como um fato, e dessa vez eu sabia que iria sentir falta de tudo, desde as maiores coisas até as menores.     Estou lembrando agora quando eu fui a Paris pela primeira vez em Novembro de 2010. Havia tanta neve, e eu me lembro vividamente de ter esperado do lado de fora da janela da casa de minha ex-namorada, com os flocos de neve caindo vagarosamente sobre aqueles tetos tipicamente parisienses em um silêncio quase surreal. Eu me lembro de todas as caminhadas ai longo do Seno, vendo os navios lotados de turistas passando sob as pontes. Penso no Louvre, e em todas as vezes em que eu estive lá, e em todas as conversas distraídas que eu tive com tantos amigos andando por entre as pinturas e esculturas. Eu penso nos cafés e no Canal Saint-Martin, ao longo do qual eu faria longas corridas. O inconfundível odor no ar parisiense; o às vezes deprimente, mas fantástico céu acima dos telhados; o metrô e os cantores que improvisam nos vagões e nas esquinas entre estações; as faces cansadas nos trens pela manhã indo para o trabalho ou voltando para casa à noite, ou embriagadas, saindo do metrô e rindo alto com os amigos. Eu penso nas ruas de Montmartre, na Sacre Coeur, nos pintores desenhando os transeuntes, perguntando se você também não queria uma pintura. Eu lembro tantas coisas agora, e eu as lembro com uma camada de nostalgia como se essa fosse a última vez, como se Paris estivesse agora do outro lado do mundo. Na verdade, é um voo de duas horas partindo de Roma, e eu voltarei, embora este ano eu tenha tantas coisas para fazer que eu não sei quando poderei voltar. Pessoas “fizeram” a cidade para mim. E muitas pessoas que agora estão em Paris já terão partido quando eu voltar. Talvez seja isso o que mais me entristece. Mas na vida nós devemos seguir em frente, e se uma coisa é certa, é isto: tudo muda. Outras aventuras esperam por mim, outras cidades.

A Cidade Mais Bonita do Mundo?

Você talvez tenha se perguntado “Qual é a cidade mais bonita do mundo?”. É quase como perguntar qual a língua mais bonita, ou qual o homem mais bonito ou mulher mais bonita do mundo. A beleza de uma cidade, como a de uma pessoa, é completamente subjetiva. Depende de muitas coisas: suas experiências, como você viveu, que coisas fez, que amigos arrumou, que locais visitou. Para mim, Paris é especial porque é a cidade onde eu vivi e “respirei” por mais tempo depois de Roma. Comparar Paris e Roma é difícil porque eu nasci em Roma, mas aqui estão dez singelos pontos de comparação.

Ambiente

Para mim, uma das maiores motivações para viver numa cidade grande é o contato com pessoas e a chance que isto trás de crescer enquanto ser humano. Eu gosto de pensar que nós somos a soma de nossas experiências, e que as pessoas são parte integral dessas experiências.  Paris, nesse sentido, mexe comigo mais que Roma. A atmosfera é elétrica, vibrante e, acima de tudo, internacional. Todo dia você pode encontrar uma dúzia de pessoas de diferentes nacionalidades que foram à capital francesa não apenas para ficar por um período curto de tempo, mas para morar. Em cada esquina e quase todo dia, há todo tipo de evento internacional. Não consigo contabilizar o número de pessoas e todas as nacionalidades que eu encontrei em Paris. Verdade, Roma também é uma cidade internacional, mas a atmosfera é mais provinciana, e poucos estrangeiros vão realmente para morar lá. Há, obviamente, festas internacionais, mas novamente a atmosfera é diferente, menos estimulante ou pelo menos essa foi minha impressão.

Vida Noturna

A vida noturna de Paris é realmente variada, com algo para todos os gostos. Realmente depende de como você quer gastar sua noite. Se sua meta é papear com amigos, você pode ir a qualquer bar em Montmartre, o Bairro Latino, ou se você quer economizar um pouco, o 18º arrondissement. O ambiente varia um pouco: Montmartre é algo mais sofisticado e muito “parisiense”, enquanto o 18º arrondissement, por outro lado, é mais popular, embora tão impressionante e diversificado quanto. Cada bairro tem uma personalidade diferente, pessoas diferentes e isso é refletido na forma como as pessoas bebem e comem, como elas sentam e como elas falam. De forma geral, Paris é dividida em duas partes, a margem esquerda e a margem direita. O sena, de fato, corta Paris literalmente em duas. A margem esquerda, ao sul do rio, formou-se como uma cidade muito rica. Os 16º e 17º arrondissements são famosos por serem habitados por pessoas muito ricas e, como áreas residenciais, suas ruas são vazias de noite. O norte da cidade, por outro lado, é muito mais popular e vibrante, cheia de luzes, cores, barulhos, todos os tipos de pessoas e seus bares estão sempre cheios em todos os locais. Em Roma, a vida noturna é diferente, já que a planta da cidade e a mentalidade das pessoas, e a forma como elas “vivem” a noite, também diferem. Já que aqui foi onde eu nasci, eu não tenho a mesma curiosidade de explorar a cidade que eu tenho quando saio da minha casa em Paris. Em Roma, depende muito de onde você vive. Eu moro em Monteverde Vecchio, perto de Trastevere, um bairro pitoresco e popular, cheio de vida e de turistas. Daqui, eu facilmente atinjo o centro da cidade pegando as ruas que descem rio abaixo. Eu posso ir à pé, nem mesmo preciso de carro, e é um caminho que eu frequentemente faço nos finais de semana. O que eu amo em Roma – e que quase não existe em Paris, exceto no verão e em certos locais – é a vida noturna nas praças. Eu amo especialmente Santa Maria in Trastevere. Você pode sentar lá com amigos, beber uma cerveja e assistir os degraus começarem a se encher de estrangeiros e de italianos com seus violões. Eu passei noites inesquecíveis naquela piazza. Mas Roma não é apenas Trastevere, é muitas outras coisas. Atravessando a cidade de noite, indo até a Piazza Navona, ou passando através da Via dei Coronari, aproveitando o vislumbre do Vaticano por uma das pontes sobre o Rio Tibre – Essas são algumas das minhas vistas favoritas.

Transporte Público

Uma diferença grande entre Roma e Paris é o transporte público. Eu gosto sempre de dizer que em Roma, você sabe mais ou menos quando você está partindo, mas você nunca sabe exatamente quando irá chegar. Muitas linhas de ônibus não possuem horários fixos, os ônibus estão quase sempre atrasados e os motoristas são frequentemente mal-educados e não muito profissionais. O mesmo ocorre com o metrô. Em Roma só existem duas linhas de metrô, então muitas vezes os ônibus são a única solução para passear ou pelo menos para atingir o centro da cidade. Trens não são muito diferentes. Eu acho que a Itália pode ser um dos poucos países no qual o atraso é de alguma forma institucionalizado, já que há placas mostrando quão tarde estão os trens. Quando eu voltei de Paris, me senti impaciente, considerando a discrepância enorme entre o custo e a qualidade do transporte público.   Em Paris, por outro lado, você sempre sabe quando se parte e quando se chega, já que o sistema de metrô se estende praticamente por toda a cidade. De vez em quando, há um transtorno mas, considerando-se a quantidade de pessoas que são beneficiadas todo dia, é insignificante. O que eu não gosto muito é que algumas linhas – principalmente a 2 e a 4 – são sempre lotadas, especialmente na hora do rush. Nos vagões você quase não consegue respirar e se, por alguma falha técnica, a luz é desligada, você irá querer esquecer logo essa experiência. Entretanto, felizmente é algo que ocorre muito raramente. Até os ônibus funcionam bem e em cada parada há sempre uma lista com os horários, até para os ônibus de noite.

Lojas, Supermercados e Restaurantes

Um mito que precisa ser desfeito é que pessoas que trabalham em bares, lojas e restaurantes em Paris são sempre antipáticas e desagradáveis. Nos meus três anos, a única pessoa desagradável que eu encontrei foi um garçom, e ele era italiano. Motivo? Há muitos motivos diferentes, eu acho. Eu sempre digo, tudo depende de como você faz as coisas. Quando eu entro numa loja, farmácia, etc., eu sempre sorrio ou faço uma pergunta por curiosidade. É o suficiente para começar uma conversa interessante e agradável mesmo com pessoas que você não conhece muito bem, ou com pessoas com quem você só está falando por razões “comerciais”. Saber como agir é uma coisa, mas também é importante conhecer o “código” com o qual você fala com as pessoas. Para uma pessoa francesa, entrar num ambiente público e não dizer pelo menos “Bonjour” é frequentemente muito irritante, e como consequência, as pessoas irão responder com irritação. Provavelmente, essa é a fonte de uma série de desentendimentos entre parisienses e turistas, quer estes falem francês ou não. Frequentemente, eu ouço falar que os italianos são pessoas “quentes” e estão sempre felizes e abertas. Mas tente conseguir alguma informação de um motorista de ônibus que acabou de chegar ao terminal em Roma, ou entrar numa loja no centro e tentar pedir um café. Às vezes você irá receber um resmungado relutante como resposta, ou mesmo um dar de ombros.   Pelo que eu acabei de escrever, você pode pensar que paris é uma cidade de pessoas polidas e educadas e Roma é cheia de brutos, mas isso seria obviamente uma grande, e perigosa, generalização. Existem pessoas rudes tanto em Paris quanto em Roma, assim como existem pessoas gentis e ternas. A questão é que realmente precisamos ir além dos estereótipos. Um parisiense não é arrogante simplesmente porque é parisiense, assim como um romano não é sempre alegre e aberto só porque é de Roma. Novamente, muito frequentemente depende de como nós abordamos outras pessoas, se nós falamos sua língua ou, mesmo se não falamos, se sabemos como interpretar seus códigos e seus hábitos.

Vivendo em Paris: Moradia, Restaurantes e Custo de Vida em Geral

A parte sombria de Paris é sem dúvida o custo de vida lá: transporte, casa e restaurantes. Quase tudo é caro. O fato de que muitas pessoas querem morar em Paris certamente contribuiu para o aumento dos preços. E o tamanho de muitas casas é bastante pequeno. Às vezes -  e isso vai para uma grande proporção de studenti fuori sede (Estudantes que vivem numa cidade para cursar a universidade) – é uma questão de 10, 15 ou 20 metros quadrados por um quarto se você tem sorte. Espaço é sempre muito limitado, e o preço do aluguel é facilmente o dobro do preço de outras cidades europeias. Restaurantes também são muito caros: uma pizza em Paris pode custar 17 Euros; em Roma, a mesma pizza custa 8 ou 9 Euros. E isso serve para todo o resto. Com a exceção de casas e restaurantes, o preço de supermercados e transporte público é comparável ao de Roma.

Trabalho

Pessoalmente, não há diferenças entre trabalhar em Paris ou em Roma, já que eu trabalho online. Mas meus amigos que trabalham em Paris recebem um salário impensável se comparado ao de Roma, e isso serve para um grande número de empregos. Não é exagero dizer que procurar um emprego estável em Roma é realmente difícil e mesmo se você o encontra, o salário é bem baixo considerando o alto custa de vida da cidade. Paris é uma cidade mais dinâmica e internacional, então é mais fácil encontrar emprego, mesmo em tempos de crise.

 Clima

Outro mito a ser desmascarado é que o clima de Paris é sempre ruim. Verdade, frequentemente o tempo está fechado, mas esses períodos de cinza são quase sempre seguidos por períodos de céu limpo. Paris, quando é beijada pelo Sol, fica simplesmente maravilhosa. E não é tão frio quanto você talvez pense, nem mesmo no inverno. Realmente depende do ano. Às vezes neva, às vezes não. Por exemplo, quando eu fui para lá em Janeiro, nunca estava frio, e desta última vez, o sol estava brilhando lindamente quase todo dia, com temperaturas atingindo os 20 graus Celsius. E essa não foi uma exceção nesses meus três anos.   Em Roma, o clima está quase sempre bom, e os meses mais agradáveis são certamente Abril/Maio e Setembro/Outubro. O ar em Roma na primavera e no começo do outono é como veludo; ele acaricia sua pele e te acompanha gentilmente pelas ruas e ao longo dos caminhos de árvores dos grandes parques como Villa Pamphili e Villa Borghese. O inverno é quase sempre doce, mas o verão é que dói: Julho e Agosto são meses em que sair de casa às duas da tarde é quase nocivo à saúde.

A Cidade

A beleza de ambas Roma e Paris é difícil de descrever para alguém que nunca esteve em outra cidade, mas eu diria que são duas belezas diferentes e incomparáveis. É como comparar dois homens ou duas mulheres de etnias completamente diferentes. A singularidade de Roma está em sua história, em suas assimétricas e ventiladas ruas, nas piazzas, nas estátuas, nos monumentos, em sua história milenar. E, claro, nas pessoas:  o velhinho que joga cartas na esquina, as pessoas que penduram suas roupas nas manhãs de domingo, o gelataio (sorveteiro), com quem você conversa, as pessoas que você encontra tomando um café no bar pela manhã. O charme de Paris, por outro lado, está em sua simetria e lógica no centro e em sua autêntica e fascinante desordem em áreas como Montmartre. E mesmo aqui, os habitantes são um só com a cidade e com sua atmosfera: das pastas e do café pela manhã ao metro, aos barmen, ao orgulhoso sem-teto que toca música para os transeuntes nas ruas ou nos corredores do metrô. Sem exagero, essas são duas das cidades mais bonitas que eu já vi, e é um privilégio ter morado em ambas.

Segurança

Paris é segura em toda a “periferia”, basicamente todas as zonas envolvidas pelo sistema de metrô. Existem áreas para se evitar à noit, como Chatelet Les Halles ou Gare du Nord e Gare de l’Est ou mesmo Pigalle, mas basicamente, contanto que você não esteja andando sozinho às três da madrugada, sem ter ideia de onde está, é improvável que algo vá lhe acontecer. De fato, uma das coisas mais impressionantes em Paris é a quantidade de pessoas por metro quadrado que vivem aqui. É extremamente raro andar nas ruas sem ver ninguém. No metrô, podem bater sua carteira porque os ladrões sempre se aproveitam de aglomerados de centenas de pessoas em dez metros quadrados, mas se você prestar atenção, nada irá acontecer. Pessoalmente, eu nunca tive problema, nem durante o dia nem durante a noite.   Roma também é uma cidade basicamente segura, mas claro que como em todas as cidades grandes, existem áreas para se evitar à noite. Se você anda no centro, entretanto, é realmente improvável que algo de ruim vá acontecer.

O Caráter das Pessoas

Finalmente, eu gostaria de concluir dizendo novamente que os parisienses não são os monstros esnobes retratados por muitos turistas ou mesmo por franceses de outras partes da França. Parisienses são orgulhosos de sua cidade: uma selvagem, frenética e fascinante metrópole que molda o caráter das pessoas que vivem ali. Existem pessoas positivas e pessoas amargas, como em qualquer outra cidade no mundo. Entretanto, Fazer amigos e entrar realmente num “círculo” com um parisiense é difícil. Se eu pensar nesses três anos, eu fiz uma verdadeira amizade como pouquíssimos parisienses, e a maioria dos meus amigos tende a ser outros estrangeiros.   Mas em Roma é a mesma coisa: entrar no coração de um romano que está acostumado com seu círculo de amigos e seu modo de vida é tão difícil quanto, pelo menos aqueles romanos que não viajam muito e os que são menos abertos a ambientes internacionais. Romanos podem ser antipáticos e impacientes no modo como falam em certos contextos, mas eles podem ser também maravilhosamente acolhedores, calorosos e generosos, uma vez que surge uma relação baseada na amizade e na confiança.

Conclusão

Roma e Paris são duas cidades de beleza única e, portanto, incomparáveis. Como costuma-se ouvir, uma cidade depende de muitas coisas, especialmente da empatia formada com as pessoas que vivem nela, assim como da empatia que nós desenvolvemos no que diz respeito à própria cidade, às suas ruas e ao ar que respiramos. Ter morado em Paris me deixou memórias inesquecíveis, e tê-la deixado me deixa nostálgico. Mas viver é viajar, e eu tenho certeza de que os próximos passos da minha vida, assim como os seus, serão tão excitantes quanto os que nos trouxeram até aqui.   Escrito por Luca Lampariello em 27 de Março de 2014.     Eu finalmente fiz minha decisão: deixei Paris e voltei para casa, para Roma. Nada me faz sentir em casa, e eu ainda estou triste. Eu posso ver três anos da minha vida passando em frente aos meus olhos. Cada cidade tem seus próprios batimentos cardíacos e personalidade, suas pessoas e monumentos, seu ar e suas vibrações. Cada cidade é única. Você já se sentiu como se estivesse se mudando para outro lugar? Mudar de cidade talvez pareça assustador, mas caso você decida fazê-lo, pode realmente mudar sua vida, e para melhor.

 

10 gode grunner til å bo i Paris og i Roma

Jeg sitter på flyet på vei hjem fra Paris, og som vanlig, tar jeg en kjapp titt gjennom vinduet. Grunnen er meg fremmed, men å være 10.000 meter over skyene hjelper meg å tenke klarere. Det er som om mitt perspektiv på ting her oppe var annerledes fra det det pleier å være med begge føtter plantet på jord. Dette gjør meg til en nostalgiker. Denne reisen gjorde meg imidlertid til en større nostalgiker enn til vanlig. Denne gangen vet jeg at jeg ikke kommer til å se Paris på en stund, og det er akkurat som å forlate en person som er en nær, som en forlovede på flyplass gaten. Man får en slik merkelig følelse i brystet når man ikke vet hva som vil hende, eller når man ikke vet på hvilket tidspunkt man kommer til å se han eller henne igjen.

Paris: byen som var mitt hjem i  tre lange år og hvor jeg kommer til å etterlate mange minner.Faktisk så kom jeg tilbake til Roma 3 måneder siden, men jeg har allerede vært tilbake i  Paris to ganger ( denne gangen og en gang i  januar ). Men denne gangen føler jeg det annerledes. Disse to ukene var fantastiske, jeg fikk sett alle mine venner, jeg  fant ly under tre forskjellige tak. Jeg nøt enhver stund av mitt korte men intensive opphold. Derimot visste jeg hele tiden at jeg ikke kom til å bli her denne gangen og at jeg snart skulle dra. Jeg fikk aldri denne følesen da jeg bodde her. Jeg tok byen for gitt, og denne gangen visste jeg at jeg ville savne alt fra den største til den minste ting.

Jeg tenker nå tilbake til November 2010 da jeg kom til Paris for første gang. Jeg husker det var meget med snø. Jeg husker med klare bilder at jeg sto ventende utenfor min eks kjærestes vindu, mens snøfnugget fallt på de typiske pariser takene uten å gi fra seg noe som helst lyd. Jeg husker mine lange promenader langs La seine, og synet av båtene stappet med turister passere under broene. Når jeg tenker på Louvre museet, tenker jeg på alle de ganger jeg har vært der, og alle de samtalene som distraerte mine mange venner og meg mens vi spaserte forbi malerier og skulpturer. Jeg tenker på kaffeene og St Martin kanalen langs den jeg tok lange joggeturer. Jeg tenker også på den parisiske luften som man ikke kan ta feil på; den noen ganger kjedelige himmelen over takene, undergrunnsbanene og sangerne som improviserer i bilene og på hjørnene mellom stasjonene. De trøtte ansiktene til pasasjerene som skal tidlig opp på jobb, eller de som er brisne og skal ut av t-banen og som ler høyt med venner. Jeg tenker tilbake til Montmarte sine gater, til Sacre Coeur,  malerne som spør de forbipasserende om de vil få sitt portrett malt. Jeg kan nå huske så veldig mange ting, og minnet om dem inneholder en smule av nostalgi, det er som om Paris befant seg på andre siden av verden. Paris er faktisk en to timers flyreise fra Roma, jeg kommer tilbake en dag, men dette året vil bringe mye arbeid, så jeg vet ikke når det blir. Folk har “laget” byen for meg. Og mange folk som nå befinner seg i Paris vil ha dratt den dag jeg er tilbake. Dette er kanskje det som har gjort meg mest trist. Men i livet må man komme seg videre, og hvis det er noe som er sikkert, så er det følgende: alt forandrer seg, andre eventyr er i vente, andre byer.

Verdens fineste by ?

Man har sikkert tenkt på hvilken by er “verdens vakkreste by”?  Det er litt som  å spørre om hva er det fineste språket eller den vakkreste damen i verden. En Bys skjønnhet eller en persons vakkerhet er subjektivt. Det har å gjøre med veldig mye: erfaringer, hvordan man har levd, det man har gjort, vennene man fikk eller stedene man har besøkt.

For meg så er Paris noe spesielt, fordi det er byen jeg levde mest i, og hvis duft jeg pustet mest  etter Roma. Sammenlikne Roma og Paris er en vanskelig oppgave fordi jeg ble født i Roma, men her er ti enkle sammenlikningkriterier

Stemmningen

For meg så er en av de største motivasjonene ved å bo i  en storby  kontakten med folk, og  mulighten det gir til å  utvikle meg som menneske. Jeg liker å tenke i den forstand at vi alle er resultatet av våre erfaringer, og at mennesker er et fullt resultat av det. For meg er Paris  i denne fortand mer bevegelsesfull enn Roma.  Stemmningen er elektrisk, vibrerende og  fremfor alt internasjonal. Hver dag kan du møte et dusin av mennesker som er  kommet til den franske hovedstad ikke bare for å oppholde seg i kort tid,  men også for å bosette seg. På hvert hjørne og nesten hver dag er det internasjonale evenementer. Jeg kan ikke begynne å telle antall mennesker og alle nasjonalitetene jeg antraff i Paris. Sant er det, Roma er også en internasjonal by, men det er mer av en provinsaktig atmosfære og faktisk kommer færre utenlandske hit for å bo. Det finnes helt klart “internasjonale kvelder”, men atter en gang er atmosfæren annereledes, mindre stimulerende. Det har ihvertfall vært mitt inntrykk.

Nattlivet

Nattlivet i  Paris er veldig variert, med noe for alle smaker. Det kommer veldig an på  hvordan man har lyst til å tilbringe kvelden sin. Hvis det er for å småprate med venner kan man prøve seg på barene  i Montmarte, det latinske strøk, eller hvis man skal spare penger kan det da være på den 18ende arrondissement. Atmosfæren varierer ganske mye: Montmartre er noe ganske sofistikert og veldig knyttet til “paris mentaliteten”. Den 18ende arrondissement er derimot veldig folkelig, men fortsatt ganske lik Montmartre.  Hvert strøk har sin egen personlighet, dette gjenspeiles på måten folk spiser og drikker på, og hvordan de sitter eller snakker. Generelt sett er Paris delt i to: den ene delen sør for la Seine utviklet seg til å bli en rik del. Den 16ende og 17ende arrondissement er veldig kjent for å huse rike folk, og siden det er et boligområdet, er gatene tomme  om nettene. Nord for byen er derimot mye mer folkelig og bevegelsesfull, full av lys, farger, lyd, all slags mennesker og barene er alltid fulle overalt.

I Roma er nattlivet annerledes siden folkets mentalitet og måte  å leve kvelden på er annerledes. I og med at Roma er byen som ga meg fødsel er jeg mindre nysjerrig  på å utforske enn når  jeg går ut døra i Paris. I Roma kommer det veldig an på hvor du bor. Jeg bor i Monteverde Vecchio, nærme Trastevere, et pittoreskt strøkt fullt av liv og turister. Derfra kan jeg lett nå sentrum ved å ta veiene som fører ned til elven. Jeg kan gå til fots, jeg trenger ikke engang en bil, og dette er en sti jeg ofte tar i helgene. Det jeg liker med Roma, og som nesten ikke finnes i  Paris, er nattlivet rundt Piazzaen. Jeg liker Piazza Santa Maria in Trastevere særlig godt. Man kan sitte her med venner, ta seg en øl samt følge med på hvordan trappene blir okkupert av utlandanske, og italienere med sine gitarer. Jeg har tilbrakt mange uforglemmelige netter på denne piazzaen. Men Roma er ikke bare Trastevere, Roma er veldig mye. Det å gå tvers igjennom  byen, spasere til Piazza Navona eller passere gjennom Via dei Coronari, fange et glimt av  Vatikanet fra en  av broene over Tiber. Alle disse er mange av mine favoritt severdigheter.

Kollektiv transport

En stor forskjell mellom Roma og Paris er kollektiv transporten.  I Roma liker jeg å si at man vet sånn rundt når man avgår men ikke når man ankommer.  Mange busslinjer har ingen rutetabell, bussene er nesten alltid forsinket og kontrollørene er ofte grettne og uprofesjonelle. Det samme gjelder t-banen. I Roma så finnes det kun to t-bane linjer, så bussene er ofte den eneste  muligheten som finnes for å komme seg til bysentrum. Toget er heller ingen unntak. Jeg tror Italia er en av de få landene hvor forskinkelse er “institusjonalisert”, siden det finnes skilter som viser forskinkelsen til togene. Jeg var urolig da jeg kom tilbake fra Paris, da jeg  tar i betraktning prisforskjell og kollektiv transportens kvalitet.

I Paris så vet du derimot når du avgår og når du ankommer, siden t-bane nettverket dekker praktisk talt hele byen. Av og til så hender det noen feil, men når en viktig del av reiserne får sin del av bytte hver dag, for disse feilene forsømmes. Noe av det jeg misliker med linje 2 og 4 er at de ofte er overfyllte særlig under rushtiden. Man kan så vidt puste i bussene, så hvis de av en eller annen grunn måtte skru av strømmen, ville denne erfaringen vært en  man glemmer øyeblikkelig. Bussene fungerer også utmerket, og på hver holdeplass finnes det alltid en rutetabell, til og med for nattubussene.

Butikker, supermarkeder og restauranter

At folk som jobber på barer, I butikker og på restauranter i  Paris er uvennlige og uhyggelige er en myte som behøver å bli tilbakevist. På mine tre år i  Paris var den eneste uhyggelige personen jeg møtte en kellner, og som var italiener. Grunnen til det ? Jeg tror det finnes mange grunner til det. Som jeg alltid sier, handler alt om hvordan man gjør ting. Når jeg trer inn i  en butikk, et apotek osv… stiller jeg alltid et spørsmal ut av nysgjerrighet. Dette er nok for å starte en interessant eller hyggelig prat med noen man så vidt kjenner, eller med en man kun underholdt seg med for “kommersielle grunner”.  Vite hvordan man opptrer er bare en side av saken, men det er også viktig å kunne “koden” man må bruke for å snakke med  folk. For en franskmann kan det å besøke et offentlig sted uten å si “Bonjour” en gang være meget irriterende, og som følge av dette, vil folk svare med irritasjon. Dette er sannsynligvis kilden til misforstålsen mellom parisere og turister uavhengig av om de kan fransk eller ei.

Jeg hører ofte bli sagt at italienere er “varme”, alltid åpne  og blide  mennesker. Men man må prøve å få tak i  noe informasjon fra en busssjafør som nettopp er ankommet  bussterminalen i Roma, eller gå inn i en butikk for å bestille en kaffe. Noen ganger vil man få tilbake et mummlet eller uvillig svar.

Ut ifra det jeg nettopp har skrevet, vil man tro at Paris er en by bestaende av høflige og utannede mennesker, og at Roma er fullt av bønder, men dette ville helt åpenbart vært en stor og farlig generalisering. I Paris kan man som i  Roma finne  røffe mennesker, akkurat som det finnes vennlige og varme. Poenget er at vi må virkelig grave frem for å kommer over fordommene. En pariser er ikke arrogant  bare fordi han eller hun er pariser, akkurat som en romer ikker alltid er jovial og åpen bare fordi han er romer. Nok en gang, det kommer ofte veldig an på hvordan man tilnærmer seg andre, hvis man snakker deres språk, selv om man ikke gjør det, hvis vi kjenner til tolkiningen av deres koder og oppførseler.

Bo i  Paris: boliger, restauranter og generelle livskostnader.

Det negative med Paris er uten tvil boligprisene: transport, boliger og restauranter. Nesten alt koster mye. Grunnen til at så mange mennesker vil bo i Paris har  uten tvil bidratt til høyere boligkostnader. Størrelsen på mange boliger er nokså liten. Noen ganger, dette angår altså et stort antall studenti fuori sede ( studenter som bor i byen for å studere ved et universitet ). Det dreier seg om 10, 15eller 20 kvadratmeter hvis man er heldig. Romsligheten er alltid veldig begrenset, og den månedlige husleien er ofte dobbel så høy som i  andre europeiske byer. Restauranter er også veldig dyre: en pizza i  Paris kan koste 17 euro. I Roma vil samme pizza koste  8 eller 9 euro. Dette gjelder også alt annent. Med unntaket av hus og restauranter er priser på supermarkeder og kollektiv transport sammenliknbare med Roma.

Jobb

For meg personlig er det ingen forskjell på om jeg jobber i Paris eller i Roma siden jeg jobber over nettet. Men mine venner som jobber i Paris mottar en utenkelig lønn sammenliknet med den i Roma, og dette gjelder en haug av jobber. Det er ikke en overdrivelse å si at å lete etter en stabil jobb i Roma er vanskelig, og selv om man finner en jobb, er lønningen relativt lav hvis man tenker på hvor lav levekårene er der. Paris er en mer dynamisk og internasjonal by, så det er lettere å finne jobb, til og med i krisetider.

Været

En annen myte som trenger å bli latterligjort er det at været alltid er forferdelig i Paris.  Sant nok, været  er ofte dystert, men disse gråe perioder er ofte fulgt av klar Himmel. Paris er bare helt fantastisk når solen skinner. Og det er ikke så kaldt som man ville trodd, ikke i vintertidene engang. Noen ganger snør det, andre ganger ikke. Da jeg kom tilbake i Januar for eksempel, var det aldri kaldt, og den siste gangen strålte solen helt vidunderlig nesten hver dag, med en temperatur som noen ganger steg helt opp til 20 grader celsius.

I Roma er det nesten alltid bra vær, og de mest behagelige månedene er helt klart april/mai og september/oktober. Om våren og i  begynnelsen av høsten så er luften i  Roma akkurat som fløyel. Den kjærtegner huden og ledsager  langsomt mellom de tre banlige stier til store parker som Villa Pamphili og Villa Borghese. Vintrene er milde men sommrene er de hardeste. Juli og august er måneder hvor gå ut klokken to på ettermiddagen er nesten usunt.

Byen

Romas og Paris’ vakkerhet er vanskelig å beskrive til noen som aldri har vært i de to byene, men jeg ville sagt at de er to forskjellige og usammenliknbare skjønnheter. Det er som å sammenlikne to forskjellige menn og kvinner fra to forskjellige etnisiteter. Det unike ved Roma ligger i sin historie, i sine asymetriske og vinglete gater, i piazzaene, i statuene, monumentene, in sin tusen årige historie. Og så klart, i sitt folk:  de små gubbene som spiller kort på gatehjørnet, folk som henger opp tøy på søndagsmorningene, il gelataio (iskrem selgeren) med en man begynner å snakke med, folk man har samtale med på Kafeer.  På en annen side er Paris sin charm symetriet og logikken i sentrum, sin autentiske og fasinerende uorden på steder som Montmarte. Og her til og med danner befolkningen en enhet med byen og atmosfæren. Fra søtsakene og kafe’en på kafeene til t-banen, barmennene, de stolte og elegante til de takløse som spiller musikk for de forbipasserende på gata eller i t-bane stasjonens korridorer.  Uten noe overdrivelse,  er disse to av de vakkreste byene jeg noen gang har sett, og det er et privilegium og ha bodd i begge.

Trygghet

Paris er trygg innen “periferiet”. I utgangskpunktet er det alle soner som  er dekket av t-bane nettverket. Det er områder mån bør unngå om natta, Chalete Les Halle eller Gard du Nord og Gare de L’est, eller til og med Pigalle. Men i utgangspunktet  så lenge man ikke går ute alene 3 på morningen uten å vite hvor man er, er det unsannsynlig at noe vil hende. Ja visst,  noe av det mest iøyenfallende  er mengden med folk som dekker hvert kvadratmeter i Paris. Det er ekstremt skjeldent å gå i gatene uten å se noen som helst. Man kan bli frastjålet på t-banen fordi tyver benytter seg av folkemengder med 100 mennesker på 10 kvadrameter, men hvis man passer på vil ingenting hende. Jeg har personlig aldri opplevd noe uansett tidspunkt.

Roma er i utgangspunktet en trygg by, men akkurat som i alle storbyer finnes det  områder man bør ungå om natta. Derimot, hvis man går  rundt i sentrum er det veldig usannsynlig for at noe dårlig vil hende.

Menneskets karakter

Til slutt, vil jeg konkludere med å si atter en gang, at parisere ikke er de snobbete monstrene som mange av turistene, og til og med andre franskmenn fra andre delere av frankrike avbilder. Pariserer er stolte av byen deres: et vilt og frenetisk metropol som former karakteren til de som bor i den. Det finnes positive som det finnes sure mennnesker, akkurat som i andre byer i verden. Men å få venner og virkelig komme inn i en”krets” med parisere er vanskelig. Hvis jeg tenker tilbake til disse tre år, fikk jeg få  venner fra Paris, og mesteparten av vennene mine pleier å være andre utenlandske.

Men i Roma er det det samme som gjelder: komme inn i hjertet til en romer som er vandt til han eller hennes vennekrets og levemåte er likeså vanskelig, hvertfall de romerne som ikke har reist mye og som er mindre åpne for et internasjonalt miljø. Romere kan være uvennlige og utålmodige i måten de opptrer og snakker i visse sammenhenger, men de kan også være fantastisk åpne, varme og generøse når et vennskap basert på vennskap og troskap er etablert.

Konklusjon

Roma og Paris er begge to byer av unik skjønnhet og er derfor usammenliknbare.Som man ofte hører, kommer en by an på veldig mye, særlig empatiet man utvikler overfor folket som bor der, men også empatiet man utvikler overfor byen med tanke på selve byen, sine gater og luften man puster. Det å leve i Paris har gitt meg mange uforglemmelige minner, og tanken på å forlate det gjør meg nostalgisk. Men leve er å reise, og jeg er sikker på at våre livs neste skritt, og deres også, vil være like spennende som de som har ført oss hit.

Scritto da Luca Lampariello il 27 marzo 2014

Jeg har endelig gjort min beslutning: jeg forlot Paris, kom hjem igjen, til Roma. Ingenting føles som hjemmet, og likevel er jeg lei meg. Jeg kan se tre av mine år blinke foran mine øyne. Enhver by har sitt eget slående hjerte og personlighet, sitt folk og sine  monumenter, sin luft og stemmning. Enhver by er unik. Har du noen gang følt for å flytte noen sted ? En slik forandring kan virke skremmende, men hvis man noen gang bestemmer seg  for å gjøre det, kan det definitivt forandre ens liv, og til det beste.

Written and read out loud by Jens Oprita

This is a translated post into German, Portuguese and Norwegian, you have the ORIGINAL POST HERE

I have finally made my decision: I left Paris and I came back home, to Rome. Nothing feels like home, and yet I feel sad, I can see 3 years of my life flashing in front of my eyes. Every city has its own beating heart and personality, his people and monuments, his air and vibes. Every city is unique. Have you ever felt like moving somewhere else?  Changing city might look daunting, but if you ever decide to do it  it can definitely change you life, and for the best.

Aurevoir Toriaezu

I was dying to see you again diving from Fuji into the Seine my arms wide open to the whim of wind flown over land and sea to know what tes mains magiques could revive of last year, buried souvenir   now my heart beats like a taiko drum, saliva tsunami under my tongue you’ve recarried me to that mountain’s peak and deserted me presque volcanique   so there’s no sense of what right or fair is in defense of this one night love in Paris if innocent I fell, then cleansed by mademoiselle still burning in hell for her kamikaze kiss farewell   blown on the crest of a vague amour alone in the distant haze unsure if my tide’s broken, still floating and hoping   that your heart beats on a tanabata drum and saliva tsunamis undulate our tongues the touch of your framboise stains my reglisse and leaves me dream debris d’un soir torride   and no sense of what right or fair is in defense of another night love in Paris if into sin I fell, there cleansed by mademoiselle lips still burning like hell from that kamikaze kiss farewell   i still wonder, could you be the one last love of my life? suicidal semi aubade waking up the summer sun in Shinjuku reduced to an afterlife rendez-vous: aurevoir toriaezu   you’re not my lover anymore but you’ve got my heart Written and sung by Tommy McDonald

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